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Alles über die Kornnatter

Die Kornnatter



Themengebiete (bitte anklicken):
 



Pantherophis guttatus


Systematik

Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Familie: Nattern (Colubridae)
Gattung: Kletternattern (Pantherophis)
Art: Kornnatter (Pantherophis guttatus)


Anatomie
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Kornnattern sind dämmerungs- und nachtaktive, ungiftige Kletternattern deren Gesamtlänge meist so zwischen 100 - 140 cm liegt, wobei es da zwischen den einzelnen Exemplaren variieren kann. Im Terrarium sind auch durchaus größere Tiere zu finden, jedoch hängt dies oft mit zu starker Fütterung zusammen, was sich wiederum nicht sonderlich lebensverlängernd und fortpflanzungsbefähigend auf das Tier auswirken kann...
Frischgeschlüpfte Jungschlangen messen etwa 15 - 25 cm bei etwa 7-11g Gewicht und wachsen bei guter aber kontrollierter Fütterung in den ersten zwei Jahren auf 80 - 100 cm. Generell sind Kornnattern friedfertige und ruhige Tiere, die sich aber am wohlsten fühlen, wenn man sie möglichst in Ruhe lässt und nur beobachtet.





Wie oben bereits erwähnt fasst man die Kornnatter als einen Artenkomplex mit drei Arten auf, wobei wir uns auf die Erstgenannte konzentrieren:

- Pantherophis guttatus (die "gewöhnliche" Kornnatter)
- Pantherophis emoryi (die Präriekornnatter)
- Pantherophis slowinskii (Slowinski's Kornnatter)


Verbreitungskarte



Das Verbreitungsgebiet der Kornnatter erstreckt sich von Nord-Ost Mexiko bis in die mittleren und östlichen USA und durchquert dabei die unterschiedlichsten Habitate. So sind sie in trockeneren Busch- und Graslandschaften genauso wie in halbfeuchten und feuchten Laub- und Nadelwäldern zu finden.

Der Körperbau der Kornnatter ist kräftig aber relativ schlank mit einem leicht abgesetzten Kopf, was ihr das Klettern erleichtert. Sie kann im Terrarium ohne Probleme ein Alter von 15 - 20 Jahren und mehr erreichen. Wie alle anderen Schlangen auch unterzieht sich die Kornnatter von Zeit zu Zeit einer Häutung um zu wachsen und alte, abgenutzte Schuppen zu erneuern. Dies fällt meistens dadurch auf, dass die Augen, die sogenannte "Brille" und Haut milchig trübe aussehen. Das liegt an der Häutungsflüssigkeit, die sich zwischen alter und neuer Haut bildet. Diese Flüssigkeit wird nach einigen Tagen wieder resorbiert und dient dazu die abzustossende Haut zu lösen. Die Häutung selber ist meist binnen weniger Minuten vollzogen. Dabei reibt die Kornnatter ihre Schnauzenspitze an einem rauhen Gegenstand (z.B. einem Kletterast) bis die Haut anfängt sich zu lösen. Nun streift sie die alte Haut nach hinten ab, wobei die Innenseite der Haut nach aussen gestülpt wird.





Denkt man an Schlangen, fällt einem meistens als Erstes die gespaltene Zunge ein. Mit dieser Zunge züngeln sie durch eine Spalte im Oberkiefer, um so Duftpartikel aus der Umgebung aufzunehmen, die sie dann mit dem Jakobsonschen Organ (siehe GLOSSAR) auswerten. So sind sie auch in völliger Dunkelheit in der Lage sich "räumlich" zu orientieren.Schlangen "riechen" mit Ihrer Zunge auch ihre Beutetiere, Geschlechtspartner und Fressfeinde, wobei riechen natürlich völliger Unsinn ist, da die Zunge vielmehr der Zubringer ist. Die eigentliche Nase spielt dabei eine unwichtigere Rolle. Der Sehsinn der Kornnatter ist ziemlich gut ausgeprägt, so dass sie auch sich bewegende Objekte wahrnehmen kann. Ausserdem können Kornnattern Entfernungen ziemlich genau abschätzen, dies sieht man deutlich am zielgenauen Schlagen der Beute. Der Hörsinn bei Schlangen ist stark unterentwickelt, sie sind taub. Allerdings verfügen sie noch über ein Innenohr, womit sie Bodenvibrationen ganz genau wahrnehmen.

In der freien Natur umfasst das Nahrungsspektrum der Kornnatter die verschiedensten Nagetiere, Echsen und teilweise Fledermäuse und Vögel und im ganz jungen Alter sogar Frösche. Dies können wir ihr unter Terrarienbedingungen natürlich nicht bieten, was aber auch gar nicht schlimm ist, da die allermeisten Kornnattern problemlos an Mäuse und Ratten als Futter gehen. Sie töten ihre Beute durch erwürgen und schlingen sie dann im Ganzen hinunter, wobei Kornnattern ihren Kiefer aushaken können um so auch Beutetiere zu bewältigen die dicker als sie selbst sind.



Die Bezeichnung "Kornnatter" haben sie durch den englischen Trivialnamen "corn snake" erhalten. Es ist nicht genau geklärt, ob der Name auf das erhöhte Vorkommen der Tiere in Maisfeldern (englisch Mais = corn) auf Grund der dort zahlreich vorkommenden Futtertiere zurückzuführen ist oder ob der Name eine Anlehnung an die maiskolbenartig aussehende Bauchzeichnung der Kornnattern ist. Es bleibt wohl eine Frage der Interpretation...

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