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Alles über die Kornnatter

- Kornnatter ist weg - was tun?



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Zunächst einmal wäre hier zu sagen, dass Kornnattern wahre Ausbruchskünstler sind und das Terrarium vor dem Einzug der Nattern unbedingt auf sämtliche Schwachstellen untersucht werden muss. Als typische Schwachstellen gelten hier eventuelle Bohrungen für die Kabeldurchführung, Lüftungsöffnungen und gerade bei Babykornnattern der Zwischenraum zwischen den beiden vorderen Terrarienscheiben. Man glaubt es gar nicht, dass sich kleine Nattern so dünn machen können um da durch zu passen, aber sie können es!! Abhilfe leistet hier eine entsprechend dick und fest gefaltete Zeitungsseite oder ähnliches, die man zwischen die Scheiben drückt. Wenn es schön stramm zwischen den Scheiben sitzt, drückt es auch keine Kornnatter raus. Dies sieht zwar nicht so toll aus erfüllt jedoch seinen Zweck solange die Kornnattern noch klein sind.



Trotz aller Vorsichtsmassnahmen kann es jedem mal passieren, dass die Terrarienscheiben einen Moment unbeaufsichtigt offen gelassen werden oder sogar vergessen wird die Scheiben richtig zu schliessen, auch wenn es nicht passieren sollte... Merkt man dieses Missgeschick erst spät und die Schlange(n) ist/sind schon weg, bricht schnell mal Panik aus. Hier gilt es ersteinmal Ruhe zu bewahren und sicherzustellen, ob die Natter das Zimmer schon verlassen konnte. Bei Baby's genügt hier leider schon ein kleiner Spalt unter der Tür oder hinter den Fussleisten, deshalb sollte man diese Ritzen abdecken, indem man z.B. ein Handtuch unter die Tür legt. Dann sollte man anfangen alles systematisch abzusuchen. Gerne liegen entflohene Schlangen z.B. auf oder zwischen Elektrogeräten, weil es da immer schön warm ist. Auch Bettwäsche und rumliegende Kleidung wird gerne aufgesucht. Uns ist einmal ein Schlüpfling entflohen und wir konnten ihn 3 Wochen trotz intensivster Bemühungen nicht finden. Eines Morgens beim Anziehen der Schuhe guckte dann ein kleiner Schlangenkopf aus einem Schuh und wir waren froh, dass wir unsere Kleine unversehrt wieder hatten. Sie hatte nicht einmal merkbar an Gewicht verloren, war nur etwas kalt und hat sich genau wie alle anderen Schlüpflinge dann prächtig entwickelt.

Hat man alles gründlich abgesucht und nichts gefunden, gibt es noch einige Tricks, um die Schlange doch noch wiederzufinden:



 Wie oben schon erwähnt, als erste Massnahme den Spalt unter der Tür abdichten.

 Immer wieder alle warmen Stellen (Elektrogeräte, unter Heizungen, etc. ) absuchen und dort auch Verstecke und frisches Trinkwasser anbieten.

 Viele laut knisternde Plastiktüten auf dem Boden verteilen, wenn die Schlange drüberkriecht hört man es garantiert.

 Die Nacht mit Taschenlampe bewaffnet im Zimmer verbringen (evtl. zusätzlich den Boden wieder mit Tüten auslegen).

 Den Boden mit Mehl ausstreuen, so kann man die Kriechrichtung der Schlange sehen und ihre Spuren verfolgen, wenn sie nachts durch das Zimmer kriecht.

 Verschiedene Verstecke in denen ein kleines, totes Futtertier liegt aufstellen, eventuell frisst die Schlange es und bleibt dort liegen.

 Man kann auch eine Falle bauen (nur bei kleinen Nattern möglich). Hierzu schneidet man den Hals einer Colaflasche ab und klebt ihn über Kopf in das Unterteil der Flasche (also mit dem Ausguss der Flasche ins Innere). Dort hinein legt man ein totes Futtertier und dann wird die "Falle" im Zimmer ausgelegt. Kriecht die Schlange nun durch die sich trichterförmig verjüngende Öffnung hinein um das Futtertier zu fressen, findet sie oft das Eingangsloch nicht wieder oder ist bestenfalls nach dem Fressen zu dick um wieder heraus zukommen. Zum besseren Verständniss zwei Fotos:

 Schlangenfalle aus ColaflascheSchlangenfalle aus Colaflasche

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